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Die Fütterung der Bienen

In einer ökologischen Imkerei werden die Bienen grundsätzlich nur mit Honig der eigenen oder einer anderen ökologischen Imkerei gefüttert, bzw. bei der Honigentnahme wird darauf geachtet, den Bienen genügend Honig für ihre eigene Versorgung zu lassen. Eine Ausnahme wird für Imkereien in nördlichen breiten einschließlich Deutschland gemacht, denn hier sind die Trachtverhältnisse relativ ungünstig. Auf Grund der klimatischen Bedingungen, dem stetigen Rückgang von Naturlandschaften und dem Verlust der botanischen Vielfalt in der heute intensiven Landwirtschaft ist das Angebot an Trachtpflanzen sehr begrenzt geworden. So sind auch die Honigerträge eines Bienenvolkes im weltweiten Vergleich gesehen in Nordeuropa sehr niedrig, in manchen Regionen können die Bienenvölker sogar nicht genügend Nektar eintragen, um sich selbst einen ausreichenden Honigvorrat für den Winter anzulegen. Um dem Imker überhaupt eine Honigernte zu ermöglichen, ist hier für den Winter eine Zufütterung mit Zucker erlaubt. Denn im Gegensatz zum arbeitsintensiven Sommer genügen den Bienen während der Winterruhe - einer Art Winterschlaf - Kohlenhydrate, um eine lebensnotwendige Stocktemperatur aufrechtzuerhalten. Vor Beginn der Tracht im darauffolgenden Jahr muß der von den Bienen nicht verbrauchte Zuckervorrat jedoch rechtzeitig entnommen werden. Im Sommer während der Tracht ist die Fütterung von Zucker, beispielsweise um Trachtlücken nach der Honigentnahme zu überbrücken, nicht erlaubt. So werden Verfälschungen des Honigs mit Zucker von vornherein ausgeschlossen.

Eine Biene beim Sammeln von Nektar

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