Buchweizenhonig - nicht gerade jedermann's Geschmack
Schon in den frühen Morgenstunden fliegen die Bienen im Hochsommer aus, um den Nektar der weißen Buchweizenblüten zu sammeln, denn Buchweizen honigt nur morgens. Der anspruchslose Buchweizen, ein Knöterichgewächs, war noch Anfang dieses Jahrhunderts auf den kargen Sandböden Norddeutschlands eine wichtige Kulturpflanze und eine Haupttrachtpflanze der Imkerei. Jedoch der Einzug des Kunstdüngers und der Kartoffelanbau machten den bescheidenen Buchweizen wirtschaftlich bedeutungslos. Vom Wohlstand verdrängt, ist er schon heute gänzlich in Vergessenheit geraten. In Osteuropa insbesondere in Rußland wird er jedoch weiterhin kultiviert. Von dort stammt auch unser Buchweizenhonig. Er ist von brauner Farbe, cremiger Konsistenz und ein sehr ausgefallener Geschmack ist ihm eigen. Ich kann immer wieder feststellen, daß Buchweizenhonig entweder überaus gern oder aber ganz und gar nicht gemocht wird - also ein Honig, der nicht jedem Geschmack entspricht.
